Premiumzucht Weimaraner - Vom Gräfensteiner Adel

Das bedeutet für uns eine sehr liebevolle Zucht der Rasse Weimaraner in "nicht jagdlich" geführter Linie.

Wir züchten aus reiner Liebe zur Rasse, im Rahmen einer familiären Zucht.

Ich bin Mitglied, eingetragener & ausgezeichneter Premium Züchter im ICR e.V.

Selbstverständlich verfüge ich über den Sachkundenachweis sowie die Behördliche Erlaubnis zur Haltung & Zucht gemäß §11 TierSchG.

 

Unsere Weimaraner leben bei uns als absolut liebe Familien-Hunde, wir fördern daher keinerlei jagdliche Ambitionen bei unseren Hunden.

Somit ist es auch unser Zucht-Ziel und Zucht-Anspruch den Weimaraner als reinen Familienhund für aktive Familien weiter zu etablieren.

Dennoch besitzen auch unsere Weimaraner noch ihre natürlichen "Rassespezifischen" Eigenschaften.

Dazu gehört insbesondere ein sehr guter Wach- und Beschützer- Instinkt,  gegenüber Fremden, wenn wir mal nicht Zuhause sind.

Dies bezieht sich bei uns natürlich nur auf das Bewachen vom eigenen Haus, Hof und der Familie.

Da uns bis zum heutigen Tage sowohl die "gängige Praxis" der Jagdhunde-Ausbildung, als auch die oftmalige Zweckentfremdung bei der jagdlichen Führung nicht gefällt, bitten wir um Verständnis das wir eine Abgabe unserer Welpen an Jäger, grundsätzlich ablehnen und nur in absoluten Ausnahmefällen in Erwägung ziehen. Hierfür gibt es genügend andere Züchter mit jagdlichen Zuchtlinien. Daher gilt bei uns Abgabe grundsätzlich nur an Nicht-Jäger!

 

Gesunde Hundezucht!

Als ausgezeichneter Premiumzüchter muss auch ich mich an die Zuchtordnung meines Zuchtvereins/Zuchtverbands halten, in dem ich Mitglied bin. Das gilt natürlich auch dann, wenn diese Zucht wie bei uns als "gewerbliche" Zucht betrieben wird!

Dies gilt insbesondere für alle für die Zucht relevanten Gesundheitsuntersuchungen sowie den dauerhaften Gesundheits-und Ernährungszustand meiner Zuchttiere.
 

Meine Zuchttiere haben alle folgende Untersuchungen:

- HD (Hüftdysplasie)

- ED (Ellbogendysplasie)

- OCD (Enchondrale Ossifikation)

- Patella Luxation (Knie)

- Herzuntersuchung

- Zahnstatus

- Zuchttauglichkeit

- DNA Blutuntersuchung auf rassespezifische Erbkrankheiten, DLA-Haplotypen (Dog Leukozyte Antigens), IK (Inzuchtkoeffizient), Heterozygotie (Diversität), durch das Genetik-Labor FERAGEN (AT).

Als Premium-Züchter des ICR e.V. lege ich höchsten Wert darauf, sowohl diese Bestimmungen einzuhalten, als auch das deutsche Tierschutzgesetz einzuhalten!

Denn nur so ist es möglich eine verantwortungsvolle Zucht mit gesunden Zuchttieren zu betreiben und gesunden Nachkommen zu züchten.

Ich bin eingetragener Züchter im ICR e.V.
Mitgliedsnummer: 6041 (Urkunde)
mit dem Zwinger Namen: "Vom Gräfensteiner Adel"

Am 22.02.2023 Überprüfter Zwinger und amtlich kontrollierte Zuchtstätte
(Kreisverwaltung Südwestpfalz, Abteilung Veterinärwesen)

Am 23.02.2023 vom ICR e.V. ausgezeichnet:
"Überprüfte, genehmigte und empfohlene Premium-Zuchtstätte" (Zertifikat)


 Am 24.11.2024 bestandene Sachkundeprüfung nach §11 TierSchG (Prüfungszeugnis)

Am 27.11.2024 Amtliche Abnahme der Zuchtstätte nach §11 TierSchG (Kreisverwaltung Südwestpfalz, Abteilung Veterinärwesen)

Am 28.11.2024 Behördliche Erlaubnis Haltung & Zucht gemäß §11 TierSchG (Kreisverwaltung Südwestpfalz, Abteilung Veterinärwesen)

Welpen nur mit Papieren!

Das ist meine ganz klare Haltung zum Thema Hundekauf:

Papiere JA oder Nein?

Ein ordentliches Züchten eines Rassehundes ist mit vielen Kosten und Aufwand für den "seriösen" Züchter verbunden... aber der einzige vernünftige Weg auch sicher einen rassetypischen und vor allem gesunden Welpen zu bekommen!

Nur eine Zucht mit Papieren "Ahnentafel" eines Zuchtvereins/Zuchtverbandes ist eine kontrollierte Zucht!

Alles andere sind sogenannte "Schwarz-Züchtungen" oder einfach nur "Vermehrungen" und unterliegen keiner Kontrolle.

Viel zu oft müssen Tiere aus solchen Zuchten später gesundheitlich darunter leiden, oft sogar mit verkürzter Lebenserwartung und Sie für die hohen Tierarztkosten aufkommen!

Nur weil ein Welpe mit Papieren (Ahnentafel) mehr kostet, verdient der Züchter keines Falls mehr an diesem Welpen... ganz im Gegenteil.

Ein Züchter der einem Zuchtverein/Zuchtverband angehört und eine "seriöse" zertifizierte Zucht betreibt, hat wesentlich höhere Zuchtkosten und steht auch für die Gesundheit seiner Welpen in Verantwortung und zu einem "gewissen Maß" in rechtlicher Haftung!

Daher rate ich immer zum Kauf bei einem seriösen zertifizierten Züchter mit Ahnentafel, auch wenn sie selbst keine Zucht-Ambitionen haben und einfach nur einen "gesunden" Welpen erwerben möchten.

Da ich Mitglied und eingetragener Züchter beim ICR e.V. bin, erhalten auch alle unsere Welpen ihre Ahnentafeln vom ICR e.V.!

Mit unserem Welpen erhalten Sie folgende Dokumente:


- Einen ordentlichen Kaufvertrag mit ausgewiesener MwSt.

- Ahnentafel des ICR e.V.

- Haustier Dokumentenmappe (ICR e.V.)

- Welpen-Gesundheitszeugnis ausgestellt von unserem Tierarzt

- Den blauen EU-Heimtierausweis (DE)


Zusätzlich & freiwillig:

Kopie der Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere.
Ein Welpen-Starterpaket bekommen sie natürlich ebenfalls mit auf ihren neuen Lebensweg!

Auch nach ihrem Umzug bin und bleibe ich als verantwortungsvoller Züchter für alle Fragen oder bei "Problemchen", mein Leben lang immer für die neuen Herrchen und Frauchen erreichbar...
Darauf gebe ich ihnen mein Ehrenwort als Züchter!

"The Dog with the human Brain"

Dieser Spruch könnte nicht wortwörtlicher zutreffen!

Wir sehen dies täglich an unseren Weimaranern, man kann es ihnen so oft einfach ansehen was sie gerade denken oder vorhaben, noch bevor sie es tun. Daher sind Weimaraner in meinen Augen sehr gut lesbar.

Wie sie überlegen um an das gesetzte Ziel zu kommen oder auch wenn sie in der "Pubertät" versuchen ihre Grenzen aus zu testen ;-)

Gerade wegen dieser "Menschlichkeit" brauchen Weimaraner eine Konsequente aber dennoch liebevolle Erziehung, insbesondere im 1. Lebensjahr!

"Der Blick in die Seele"

Wer sich einmal in die bernsteinfarbenen Augen eines Weimaraners verliebt hat, wird wohl für immer von dieser Rasse fasziniert sein.

Ich persönlich finde der Blick eines Weimaraners schaut einem tiefer in die Seele als das jede andere Hunderasse vermag.

Daher kann ich nur unterstreichen, das Weimaraner meine absoluten "Seelen-Hunde" sind!

Impressionen aus unserer Zuchtstätte & Qualifikation

Insbesondere beim Neubau unseres Welpen-Hauses haben wir keine Kosten und Mühen gescheut,

um einen möglichst idealen Platz zu schaffen in dem unsere Hündinnen ihre Welpen ungestört zur Welt bringen und aufziehen können.

Auch technisch ist unser Welpen-Haus auf dem neuesten Stand:

- sehr gut isoliert und belüftet

- sehr hochwertige große Wurf-Box nach neuestem Standard

- moderne Infrarot-Heizung sowie dimmbare LED-Beleuchtung

- Live-Cam sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich

Besonderheit & Transparenz:

Jeder der einen Welpen bei uns verbindlich reserviert bekommt einen individuellen Zugang per App zu unseren Live-Cams, welche ab dem Zeitpunkt der Geburt bis zum Auszug der Welpen rund um die Uhr (24/7) online sind. So können alle zukünftigen neuen Herrchen und Frauchen jederzeit, Rund um die Uhr ihrem Welpen und uns bei der Arbeit zuschauen!

Wir gewähren hierbei absolut transparent und unzensiert, Rund um die Uhr Einblick in unsren Alltag mit den Welpen.

Alle neuen Herrchen und Frauchen können uns somit auf der spannenden Reise ab der Geburt über die Aufzucht, Pflege, Tierarztbesuch und uns beim permanenten "Häufchen wegmachen" begleiten ;-)

Somit kann auch jeder sehen wieviel Arbeit und Zeit in unserer liebevollen Aufzucht steckt und wieviel Herzblut wir investieren...

Zusätzlich erstellen wir für jeden Wurf eine eigene WhatsApp Gruppe, damit sich alle Herrchen und Frauchen aus dem Wurf ganz einfach und transparent sowohl mit uns als auch untereinander austauschen, sowie Fotos, Videos und Erfahrungen teilen können.

Dabei sind wir sehr daran interessiert auch langfristig den Kontakt aufrecht zu erhalten, da es uns bei jedem einzelnen Welpen große Freude bereitet auch über die Distanz mit zu verfolgen wie sie erwachsen werden... schließlich ist und bleibt jeder Welpe ein absolutes "Ersatzkind" für uns das wir vertrauensvoll in neue liebevolle Hände geben!

§11 Tierschutzgesetz:

Als verantwortungsvoller Züchter verfüge ich natürlich über den gesetzlich vorgeschrieben Sachkundenachweis sowie die behördliche Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Haltung & Zucht gemäß §11 TierSchG.

(Gewerbsmäßige Haltung oder gewerbsmäßige Zucht liegt nach §11 TierSchG vor, bei der Haltung von 3 oder mehr zeugungsfähigen Hündinnen oder bei  Zucht ab 3 Würfen pro Jahr, sowie der geplanten Regelmäßigkeit der Zucht)

Daher wird unsere Zuchtstätte auch regelmäßig von unserer zuständigen Veterinär-Behörde kontrolliert!

Warum Premiumzucht? - Was macht den Unterschied?

Hier erkläre ich gerne mal einige Fakten, das Ziel hinter meiner Zucht, meine Philosophie & Ethik...
Warum ich mich bewusst dazu entschieden habe Premiumzüchter zu werden
und nicht ein "Standard-Züchter" wie die meisten anderen.
Denn aus meiner Sicht macht dies einen erheblichen Unterschied!

1. Sachkunde & Fachwissen

Wie bei allem im Leben bin ich der festen Überzeugung, nur wer wirklich weiß was er tut, kann dies auch wirklich gut machen.

Die zu erlernende Sachkunde und das Ablegen der Prüfung zur Erlangung der behördlichen Erlaubnis gemäß §11 TierSchG, ist dabei nur der Anfang.

Daher bilde ich mich fortlaufend weiter... meinen Fokus lege ich hierbei natürlich ganz klar auf die Rasse Weimaraner. Beschäftigung und Auslastung des Weimaraners als Familienhund, sowie Fachwissen über Genetik in der Hundezucht & Hunde-Ernährung. Damit verbringe ich sehr viele Stunden meiner Freizeit um immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

Mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen stehe ich den Herrchen & Frauchen unserer "Ersatzkinder" jederzeit und von Herzen gerne zur Verfügung... und das natürlich ein ganzes Hundeleben lang!

 

2. Haltung 

Grundsätzlich beginnt alles mit der Haltung meiner erwachsenen Hunde mit denen ich meine Zucht betreibe. Hierfür habe ich viel Zeit, Geld & Mühe investiert. Denn mit einfachen "Hundehütten" ist es für mich nicht getan.

Meine beiden Welpen-/Hundehäuser stehen meinen Hunden ganztägig mit freiem Zugang durch Hundeklappen zur Verfügung und sind ebenfalls hochwertig ausgestattet. Insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn meine Hunde tagsüber draußen sind, können sie sich dank Infrarot-Heizung (immer 20-21 Grad) nach belieben aufwärmen oder auch mal ein Schläfchen in ihren Bettchen halten. Dies hat natürlich übers Jahr gesehen erhebliche Stromkosten zur Folge...

Des Weiteren halte ich auf Wunsch meiner Veterinärbehörde 3 Trennungs-Abteile vor, welche ebenfalls mit isolierten Hundehütten ausgestattet sind... dies nur für den Fall das meine Hunde mal zeitweise getrennt untergebracht werden müssten (z.B. Infektionskrankheit). Diese habe ich glücklicherweise noch nie benötigt!

Nachts schlafen unsere Weimis in der Regel bei uns im Haus, wo jeder ebenfalls sein eigenes Bettchen hat, wenn es im Sommer sehr warm ist schlafen sie aber gerne auch mal draußen oder im Hundehaus.

Alle Bereiche in dem sich unsere Hunde aufhalten, werden natürlich  täglich gereinigt und regelmäßig desinfiziert!
 

3. Kontrolle

Ich bin der Überzeugung das nur dort wo regelmäßige Kontrollen stattfinden, auch auf lange Sicht alle Auflagen und Standards für eine hochwertige Zucht eingehalten werden!

Hierzu gehört für mich nicht nur die Kontrolle von Amtswegen durch meine zuständige Veterinär-Behörde, welche aus meiner persönlichen Sicht noch engmaschiger stattfinden sollten.

Daher kontrolliert auch mein eigener Tierarzt der meine Zucht betreut, bei jedem Besuch (mindestens bei jedem Welpen-Wurf) ebenfalls meine Zuchtstätte und meine erwachsenen Hunde, auf meinen eigenen Wunsch und erstellt hierüber auch eine Kontrollbescheinigung.

Somit erneuere ich mehrmals pro Jahr meinen Status als Premiumzüchter gegenüber meinem Zuchtverein und schütze mich somit selbst vor "Betriebsblindheit" im Alltag.

Ich bin der Überzeugung "Transparenz schafft Vertrauen". Daher kann jeder der einen Welpen aus meiner Zucht bekommt (zumindest in den Wochen ab der Geburt bis zum Auszug der Welpen) rund um die Uhr per LiveCam schauen wie es den Welpen geht, was wir gerade tun, ob es sauber ist usw.


4. Gesunde Elterntiere & gesunde Welpen

Man kann alles drumherum so hochwertig betreiben wie man will... jedoch bringt das alles nichts wenn die Elterntiere nicht kerngesund & in optimalem Ernährungs- und Pflegezustand sind. Denn nur mit gesunden Elterntieren kann man gesunde Welpen züchten!

Leider sind bei vielen Zuchtvereinen die Zuchtordnungen, sowie die Anforderungen zum Erlangen der Zuchttauglichkeit noch nicht der aktuellen Zeit angepasst. Gerade im Hinblick auf die vielen Möglichkeiten durch genetische Untersuchungen der Elterntiere. Sowohl Untersuchungen auf vererbbare Krankheiten, als auch auf die genetische Diversität sind bei vielen Zuchtvereinen immer noch keine Pflicht.

Natürlich erfüllen alle meiner Elterntiere das "Pflichtprogramm" und haben auch alle ihre Zuchttauglichkeit. Mir persönlich reicht das aber bei weitem nicht aus! Daher nutze ich jede Möglichkeit der genetischen Untersuchung auf vererbbare Krankheiten, sowie die neusten genetischen Möglichkeiten, damit die Elterntiere auch aus genetischer Sicht ein "Perfect-Match" sind.

Das bedeutet im Klartext das die Elterntiere nicht nur gesund sind, sondern auch genetisch gesehen idealer Weise so zusammenpassen, das möglichst eine große genetische Diversität, u.a. durch Abgleich der DLA-Halotypen, möglichst geringe Inzuchtwerte (IK-Wert) und eine möglichst hohe Heterozygotie (Diversität) an die Welpen weiter vererbt werden.

Züchter die diese Möglichkeiten nicht voll in ihre Zucht integrieren, verpaaren somit oft zwar grundsätzlich gesunde Hunde... das heißt aber keinesfalls das diese auch genetisch optimal zusammen passen.

Aus diesem Grund habe ich mich auch ganz bewusst dazu entschieden, alle Gesundheitsdokumente meine Elterntiere, hier auf meiner Homepage völlig transparent zu veröffentlichen.

Obwohl ich mir hierbei aller größte Mühe gebe und alle mir aktuell zur Verfügung stehenden Mittel einsetzte, auf das Ziel der größtmöglichen Gesundheit hinzuzüchten, kann auch ich nicht leider versprechen, das unsere Nachkommen ein Leben lang gesund bleiben, oder gar eine "Garantie" dafür abgeben. Dafür gibt es in der Tierwelt genau wie bei uns Menschen einfach zu viele multifaktorielle Erkrankungen mit unterschiedlichsten Krankheitsverläufen... das muss jedem Herrchen und Frauchen einfach bewusst sein.

Mein Ziel und mein Anspruch ist es jedoch, alles mir mögliche dafür zu tun, das meine Nachkommen keine Krankheiten tragen, auf welche ich als Züchter aktiv Einfluss nehmen und diese dadurch vermeiden kann!

Sollte einer meiner "Ersatzkinder" im Laufe seines Lebens dennoch einmal krank werden, versuche ich euch natürlich auch dabei mit gutem Rat aus meinen eigenen Erfahrungen und den mir zu Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen, sofern mir das möglich ist. Jedoch kann ich als Züchter hierbei keinen Tierarzt ersetzen, das muss jedem klar sein!

 

5. Ernährung - Im Alltag, während der Trächtigkeit & nach der Geburt

Die hochwertige Ernährung meiner Hunde ist für mich als Premiumzüchter natürlich ein sehr wichtiges und tägliches Dauerthema...

Als Basisfutter steht bei mir zwar auch ein Trockenfutter, jedoch in höchster Qualität und meinen Hunden ganztägig zur freien Verfügung. Zusätzlich bekommen meine erwachsenen Hunde in der Regel an 3 Tagen pro Woche, eine frisch gekochte, ausgewogene Mahlzeit (frisches Fleisch, frisches Gemüse, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Eier, Jogurt, Käse, frisches Obst usw. extra.

Noch aufwändiger betreiben wir die Ernährung wenn mit einer Hündinnen ein Wurf geplant ist.

In diesem Fall beginnen wir bereits ab dem 1. Tag der Läufigkeit für die Hündin täglich ausgewogen zu kochen, damit sie bereits beim Deckakt (meistens 12.-13. Läufigkeitstag) ihr ideales Startgewicht für den anstehenden Wurf hat. Hierbei achte ich auf eine Gewichtszunahme von etwa 2 Kilo. Dieses tägliche, ausgewogene, frische kochen für die Hündin, setzen wir über die gesamte Trächtigkeit und auch nach der Geburt fort, bis zu dem Tag an dem die Hündin aufhört ihre Welpen zu säugen.

Genau so setzen wir dies dann bei den Welpen in der Zeit der Aufzucht fort... Auch unsere Welpen bekommen ab der 3. Lebenswoche zusätzlich zu ihrem hochwertigen Welpen Futter zusätzlich 2x täglich frisch gekochtes. Anfang püriert, später werden die Stückchen immer größer. Somit erhalten auch unsere Welpen eine ideale ausgewogene Ernährung während der Aufzucht. Über die gesamte Zeit der Aufzucht werden die Welpen täglich gewogen und das Gewicht kontrolliert.

Die meisten Züchter ernähren ihre Hündin mit Standard-Futter und geben hier und da noch etwas extra, oder mischen dies mit Standard-Welpen Futter... woraus dann oftmals Würfe mit 4-6 Welpen entstehen. Das gleiche gilt meist dann auch für die Aufzucht der Welpen. (Futterkosten hierbei ca. 300€ pro Wurf)

Man muss bedenken das beim Belegen einer Hündin immer mehr Eizellen befruchtet, als später wirklich ausgetragen werden... Eine Hündin entwickelt nur so viele Embryonen fertig aus und bringt final nur so viele Welpen zur Welt, für die sie auch die nötige Energie hat um diese auszutragen und nachfolgend auch mit Milch ausreichend ernähren zu können. Diesen Schutzmechanismus hat die Natur nicht ohne Grund vorgesehen. Die "zu viel" befruchteten Eizellen bzw. Embryonen werden daher im laufe der Trächtigkeit wieder resorbiert und kommen somit als "Energie" denjenigen Welpen zugute die final auch ausgetragen werden.

Welpen entstehen (ausgenommen der Verpaarung der Elterntiere) aus dem womit die Mutterhündin während der Trächtigkeit ernährt wird und gedeihen aus dem womit sie nach der Geburt (neben der Muttermilch) ernährt werden... Daher investiere ich sehr gerne alleine ca. 3.500-4.000€ pro Wurf für hochwertigstes Futter. (Von der Zeit und den Stromkosten für das kochen mal ganz abgesehen)

Auf Grund meiner Erfahrungen in den vergangenen Jahren, kann dies (auch auf lange Sicht) aber nur der einzige und richte Weg sein. Daneben zeigt dies ebenfalls das meine bisherigen Würfe immer aus 8-11 Welpen bestanden, welche die Hündin auch immer alleine mit Muttermilch in den ersten 2 Lebenswochen ernähren konnte!

 

6. Mein Zuchtziel & die Philosophie dahinter

Wie am Anfang meiner Homepage bereits erwähnt liegt mein grundsätzliches Ziel liegt ganz klar auf der weiteren Etablierung des Weimaraners als Familienhund für aktive Familien.

Dabei liegt mein Fokus neben dem gesundheitlichen Aspekt bei meinen Welpen, natürlich auch im Weitervererben der geeigneten Charaktere der Elterntiere, denn diese haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf den späteren Charakter und die Wesensart der Nachkommen. Nicht unerheblich ist dabei ebenfalls die weitere Minderung des "Rassetypischen Jagdtriebs", wobei die natürlichen und rassetypischen Wach- und Schutzinstinkte natürlich erhalten bleiben sollen.

Züchter jagdlicher Linien beginnen schon sehr früh nach der Geburt, die Welpen auf ihren späteren jagdlichen Verwendungszweck zu prägen und somit diese natürlichen und Großteils auch vererbten Anlagen zu fördern. Daher bin auch ich der Überzeugung das ein Weimaraner aus einer jagdlichen Zuchtlinie grundsätzlich nichts in den Händen von Nichtjägern zu suchen hat. Die Erfahrung hat gezeigt das insbesondere die Frühprägung welche ein jagdlicher Züchter natürlich im Hinblick auf den späteren Verwendungszweck (Jagdhund) vornimmt später kaum mehr aus dem Hund heraus zu  bekommen ist. Es wäre ja auch völliger Blödsinn einen Welpen auf etwas zu prägen, was er dann später nicht mehr darf! Genau darin liegt aber meistens das große Problem, wenn ein Weimaraner aus einer jagdlichen Zuchtlinie in die Hände von Nichtjägern gelangt... da der Hund etwas ausleben möchte was er dann aber nicht mehr darf. Nur wenigen und erfahrenen Nichtjägern gelingt es einen solchen Weimaraner langfristig mit einer "Ersatzbeschäftigung" auszulasten.

Bei uns findet daher keinerlei jagdlich orientierte Frühprägung statt. Ganz im Gegenteil... wir prägen unsere Welpen ab dem Tag der Geburt vorwiegend und intensiv auf Menschen Bezug und Körperkontakt. Das wir während der Aufzucht täglich 16-17 Stunden mit den Welpen verbringen, macht dabei ebenfalls einen erheblichen Unterschied auf die Prägung und die Sozialisierung der Welpen. Auch bei der Art der Beschäftigung und des Spielens der Welpen achten wir darauf keine dieser Anlagen und somit den "Jagdtrieb" zu fördern.

Natürlich besitzen auch die Nachkommen aus meiner Zucht noch einen gewissen, wenn auch stark geminderten "Rest-Jagdtrieb", welcher sich auch wohl niemals vollständig "wegzüchten" lässt und das ist auch völlig in Ordnung und gehört auch einfach zur Rasse. An dieser Stelle zu behaupten, Weimaraner ohne Jagdtrieb zu züchten, wäre einfach eine Lüge... Jedoch lässt sich bei geeigneter Auslastung und Beschäftigung im "Familien-Alltag" auch für Nichtjäger sehr gut damit umgehen, das zeigen sowohl meine eigenen Erfahrungen im Alltag, als auch die Rückmeldungen der Herrchen & Frauchen welche bereits einen Weimaraner aus meiner Zucht bekommen haben.

Weiterführend möchte ich mich an dieser Stelle von reinen Züchtern von sogenannten "Show-Linien" distanzieren, welche ihre Welpen gerne mit Worten wie "Welpen aus Championats-Verpaarung" oder Ähnlichem anpreisen... Ich bin ein sehr toleranter Mensch und lasse jedem seine Hobbys. Wer mit seinen Hunden gerne an Ausstellungen teilnimmt, soll dies auch gerne tun. Aber solche Aussagen zur teuren Vermarktung seiner Welpen zu benutzen finde ich zumindest moralisch sehr verwerflich. Zudem zeigt die Erfahrung und dies wurde mir auch schon mehrfach durch mein Genlabor (FeraGen) bestätigt, das viele Züchter deren ziel es ist möglichst neue "Champions" oder sonstige "Titel-Träger" zu züchten, viel zu oft eng verwandte Tiere miteinander verpaaren, sehr hohe Inzuchtwerte in Kauf nehmen, um eben ihren Nachkommen diejenigen Merkmale zu vererben, die bei Ausstellungen gerne gesehen sind. Die Bewertungen welche dann Richter auf Ausstellungen vornehmen sind rein optische Bewertungen auf Rassestandard, Aussehen, Körperform, Gangart usw.. Ob es sich dabei um wirklich gesunde Hunde handelt und wie es dabei um die Diversität der Zucht steht, spielt dabei keine Rolle! Fortlaufend hohe Inzuchtwerte und geringe Diversität solcher Zuchtlinien haben langfristig gesehen gravierende negative Folgen für die Rasse, da diese mit jeder weiteren Generation die Rasse genetisch instabil und somit anfällig für Krankheiten macht. Negativbeispiele gibt es bei den verschiedensten Hunderassen zu genüge... Auch wenn ich bei diesem Thema vielleicht in ein Wespennest steche, ist es mir sehr wichtig alle Welpen-Interessenten die darin Laien sind, einfach mal ehrlich aufzuklären. Dies ist somit einer der Gründe warum ich mit meinen Hunden nicht an Ausstellungen teilnehme.

Mein Fokus in meiner Zuchtlinie liegt hier ganz klar auf der Gesundheit, der genetischen Diversität, möglichst geringen Inzuchtwerten. Das für mich die Grundlage für gesunde Nachkommen und mein Beitrag die Rasse Weimaraner, auch langfristig möglichst frei von schwerwiegenden Krankheiten zu halten. Aus meiner sehr großen Liebe zu meinen Weimaranern, sowie der Rasse Weimaraner an sich, fühle ich mich dazu einfach verpflichtet! Wer an diesem Thema größeres Interesse hat, findet auf den nachfolgenden Links weitere wissenschaftliche Informationen: https://feragen.at/wissenschaft/dla-vielfalt-oder-nicht/ ; https://feragen.at/wissenschaft/dla/ ; https://feragen.at/wissenschaft/mhc-gene/ ; https://www.youtube.com/@FERAGENtv

Um dies mit aller Liebe, Energie und Herzblut tun zu können, habe ich gemeinsam mit meiner Familie Ende 2024 beschlossen, unsere bis dahin als Familienunternehmen geführte Firma für Garten-& Landschaftsbau vollständig aufzugeben. Denn nur so ist es mir und meiner Familie möglich all unsere Kraft in unsere Weimaraner Zucht zu investieren... Mit dieser Entscheidung jede freie Minute unserer Lebenszeit, in unsere Weimaraner zu investieren sind wir sehr glücklich und dies füllt unseren Alltag vollständig aus :-)

 

7. Ethik und Moral in der Hundezucht - Bitte lesen!

Zum Abschluss noch ein sehr persönliches Anliegen von mir... Das Thema Ethik & Moral in der Hundezucht.

Grundsätzlich stellte ich mir bevor ich mit der Zucht begonnen habe den Anspruch an mich selbst, all das was mich früher (als ich nur Hundehalter war) bei anderen Züchtern gestört hat, nicht fortzusetzten bzw. anders & besser zu machen.

Dazu gehören natürlich auch die Punkte welche ich zuvor schon ausgiebig beschrieben habe, aber jene Dinge die ich als Züchter ganz anders sehe und über die man sich als "privater Hundehalter" oftmals einfach keine Gedanken macht... oder machen will.

Natürlich hat sich auch meine Lebenssituation und die meiner Familie, mit der Aufgabe unseres vorherigen Familienbetriebs, zugunsten unserer Weimaraner Zucht grundlegend verändert, insbesondere wenn man Hundezucht mit den von mir selbst sehr hoch gesetzten Ansprüchen, langfristig und dennoch wirtschaftlich betreiben will bzw. muss. Abstriche zu Lasten meiner Hunde zu machen oder Kompromisse bei der Zucht einzugehen waren für mich dabei nie eine Option und wird es auch nie sein... insbesondere auf den preislichen "Wettbewerbsnachteil" den man als steuerpflichtiger, gewerbetreibender Hundezüchter, gegenüber "Hobbyzüchtern" nun einmal hat.

Ein sehr hochwertig gezüchteter Weimaraner kann nicht zu einem "billigen Preis" zu haben sein. Unsere enorme Investition an Zeit sowie unsere nicht gerade geringen Kosten zur Haltung der Elterntiere und die Aufzucht der Welpen müssen sich darin einfach als finanzielle Wertschätzung unserer Arbeit wiederfinden. Dennoch bin ich der Überzeugung Preis und Leistung müssen dabei in einem ordentlichen Verhältnis stehen...

Völlig überzogene Preise für einen Welpen aufzurufen ist Abzocke. Werden Welpen zu günstig angeboten, muss irgendjemand anderes den Preis dafür zahlen, das muss jedem ganz klar und verständlich sein... Leider Zahlen diesen Preis nur all zu oft die Mutter-Hündinnen die bei diesen Züchtern aus der Zucht ausscheiden (oft schon im Alter von 6 Jahren) und sich dann auf etlichen "Inserats-Seiten" im Internet, oft mit der Bezeichnung "Abgabe an Liebhaber" zu einem Spottpreis verschleudert oder gar verschenkt werden... Hauptsache schnell weg! Denn eine Hündin die keine Welpen mehr zur Welt bring, wird dann ganz oft nur noch zu einer finanziellen "Alt-Last" für die viele Züchter nicht finanziell aufkommen wollen. Die finale Perversion dabei... diese Züchter verkaufen diese Hündinnen niemals öffentlich selbst, denn wer will denn seinen "guten Ruf" beschmutzen wenn der sowas tut!? Dann schiebt man eben eine Person aus dem Familien oder Freundeskreis dazwischen, der diese Hündin dann inklusive einer erlogenen Geschichte dazu, warum denn die Hündin ein neues Zuhause sucht, dann letztendlich verkauft... Die neuen Herrchen & Frauchen die eine solche Hündin ahnungslos und oftmals aus Mitleid gekauft oder kostenlos übernommen haben, zahlen dann anfallenden Tierarztkosten und das Futter bis zum Lebensende... Das finde ich ethisch und moralisch nicht nur verwerflich, sondern so etwas zu tun ist einfach ekelhaft, verachtenswert und darf in meinen Augen in keiner Form unterstützt werden! 

Leider sehe ich jedes Jahr diese Schattenseiten welche andere "Züchter" in ihrer "Gier nach Profit" scheinbar all zu gefühlslos in Kauf nehmen. Ich muss mir das an dieser Stelle einfach mal von der Seele schreiben und ungeschönt beim Namen nennen... Daher bitte ich euch alle, falls ihr auch andere Züchter besucht, die ihre Zucht länger als 6 Jahre betreiben, genau zu schauen ob ebenfalls auch "Alt-Hündinnen" gehalten werden... Falls nicht dann hinterfragt bitte ganz kritisch nach warum denn nicht. Meist ändert sich die "Freundlichkeit" solcher Menschen ganz schnell, wenn sie in Bedrängnis oder Erklärungsnot geraten!

Diese gängige Praxis interessiert in unserem Land keine einzige für den jeweiligen Züchter zuständige Behörde. Ganz im Gegenteil denn z.B. unsere Finanzbehörden bestrafen sogar jeden gewerblichen Züchter, der selbst für die Folgekosten einer Zuchthündin, welche aus der Zucht ausscheidet aufkommt. Solange die Hündin durch ihre Welpen Einkommen erwirtschaftet darf man als gewerblicher Züchter dafür brav seine Steuern zahlen... Scheidet die Hündin allerdings wegen des Alters oder aus gesundheitlichen Gründen aus der Zucht aus, kann der Züchter die Folgekosten nicht mehr steuerlich geltend machen und darf dies dann als sein "Privat-Vergnügen" aus eigener Tasche zahlen!

Meine Hunde bleiben jedenfalls bis zu ihrem Lebensende in meiner Familie und in ihrem Rudel. Daher lege ich von jedem Welpen welche mir die Hündin zuvor geschenkt hat, einen gewissen Betrag zurück um später, nach dem Ausscheiden aus der Zucht, ihre "Rente" in Form von Futter und Tierarztkosten als mein "Privatvergnügen" bezahlen zu können... Dazu sehe ich mich ethisch und moralisch einfach verpflichtet, zumal unsere Hunde bei uns vollwertige Familienmitglieder sind! Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung das auch "Alt-Hündinnen / Omas", auch wenn sie finanziell gesehen nichts mehr "erwirtschaften" können, dennoch einen wichtigen positiven Beitrag zur Struktur meines Rudels und bei der "Mit-Erziehung" der Welpen leisten können.

Die letztendliche Entscheidung von welchem Züchter und zu welchen Preis sich jemand einen Hund zulegen will, ist jedem selbst und seinen eigenen ethischen und moralischen Werten überlassen... Aber wenn ich damit eure Sicht auf das Thema seriöse Hundezucht schärfen konnte, hat sich meine Zeit zum schreiben dieser Zeilen auf jeden Fall gelohnt.

Ich hoffe ich konnte euch allen mit meinen Worten, meine Ansichten und die für mich daraus entstandenen Ansprüche an meine Zucht, sowie an mich selbst verständlich erklären. Sollten noch weitere Fragen bestehen, bin ich natürlich gerne jederzeit für euch erreichbar!

Zur Rasse Weimaraner - Fakten und Mythen!

Auch hierzu möchte euch Fakten zur Rasse aufklären, sowie Mythen und absichtlich falsche Behauptungen klarstellen, welche zu genüge im Internet zu finden sind.

Die Geschichte des Weimaraners (Quelle: Journal of Animal Breeding and Genetics)

Der Weimaraner, ursprünglich auch als Weimar Vorstehhund bezeichnet und auch als solcher gezüchtet, stellt eine alte Rasse von Jagdhunden dar. Sie stammt ursprünglich aus Deutschland, wo auch der erste Rassestandard für Weimaraner im Jahr 1878 festgelegt wurde. Der Name soll sich von einer Vorliebe der Kurfüsten zu Sachsen-Weimar für diese Hunde ableiten, wo sie in großer Anzahl gehalten und gezüchtet wurden. Der Weimaraner gilt als die älteste, reinrassig gezüchtete Hunderasse Deutschlands.

Sicher ist, dass Weimaraner bereits im 17. Jahrhundert in ihrem heutigen Phänotyp auf Gemälden dargestellt wurden. Zur ursprünglichen Abstammung gibt es mehrere Theorien. Am wahrscheinlichsten ist, dass Weimaraner auf die St. Hubertus-Hunde zurückgehen. Wegen seines gegenüber anderen Jagdhunden ausgeglicheneren und ruhigeren Wesens wird allgemein davon ausgegangen, dass in Weimaraner wenig Pointer-Blut eingekreuzt wurde.

Der Phänotyp des Weimaraners

Gemäß dem FCI-Standard Nr.:  99/26.05.2015/DE wird der Weimaraner wie folgt beschrieben:

Verwendung:                                             Vielseitiger Jagdgebrauchshund

Klassifikation FCI:                                    Gruppe 7, Vorstehhunde

Sektion 1.1:                                                Kontinentale Vorstehhunde, Typ „Braque“

Allgemeines Erscheinungsbild

Mittelgroßer bis großer Jagdgebrauchshund; zweckmäßiger Arbeitstyp, formschön, sehnig, mit kräftiger Muskulatur. Der Rüden- bzw. Hündinnen-Typ soll eindeutig ausgeprägt sein.

Verhalten / Charakter (Wesensart)

Der Weimaraner ist ein vielseitiger leicht führiger, wesensfester und passionierter Jagdgebrauchshund mit systematischer und ausdauernder Suche, jedoch nicht übermäßig temperamentvoll; Nase von bemerkenswerter Güte; Raubzeug- und wildscharf, auch wachsam, jedoch nicht aggressiv, zuverlässig im Vorstehen und in der Wasserarbeit, bemerkenswerte Neigung zur Arbeit nach dem Schuss.

Größe und Gewicht

Widerristhöhe:            Rüden: 59 bis 70 cm

                                           Hündinnen: 57 bis 65 cm

Gewicht:                         Rüden: ca. 30 bis 40 kg,

                                           Hündinnen: ca. 25 bis 35 kg

 

Felltypen und -Farben

Die Deutsche Zucht unterscheidet zwei Varianten, welche sich durch ihren Fell-Typ unterscheiden: den verbreiteteren Kurzhaar- und den selteneren Langhaar-Weimaraner.

Neben dieser Unterscheidung in den Felltypen existieren auch Farbvarianten in der Weimaraner-Zucht. Diese reichen von Silbergrau über Rehgrau bis hin zu Mausgrau. (Vergleiche auch FCI-Standard Nr. 99). Die graue Fellfarbe ist ein Ergebnis einer braunen Pigmentierung zusammen mit einer starken Aufhellung (Dilution) der schwarzen Farbe, für welche das Dilute-Gen verantwortlich ist, welches der Weimaraner auf natürlichem Wege in sich trägt. Diese charakteristische Fellfarbe führte dazu, dass Weimaraner auch als „die Grauen“ oder im amerikanischen Raum als „Grey Ghost“ bezeichnet werden.

Die "blauen" Weimaraner und die falschen Behauptungen darüber

Im Kontrast zu diesem Farbstandard existiert ein dunkler Typ Weimaraner, bei welchem die Abschwächung des schwarzen Pigmentes nicht so stark ausgefallen ist, also das Dilute-Gen nicht so stark die Fellfarbe aufhellt als bei den Grauen. Diese werden als „blaue Weimaraner“ bezeichnet. Blaue Weimaraner wurden über Jahrzehnte nur außerhalb von Deutschland gezüchtet, nachdem der letzte Weimaraner mit dunklen Farbmerkmalen, der Rüde Cäsar von Gaiberg im Jahr 1949 nach Amerika abgegeben worden war. Von diesem Rüden sind in den USA 195 Nachkommen verzeichnet, welche die Basis für die lange Tradition blauer Weimaraner in Amerika bilden. Diese Linien sind fachkundlich auch sehr gut dokumentiert und somit auch belegbar. Von dieser dunklen Farbvariante existieren ebenfalls verschiedene Farbschattierungen, welche umgänglich in „dunkel blau“ und „silber-blau“ unterschieden werden. Auch "blaue" Weimaraner tragen somit das Dilute-Gen auf natürliche Weise.

Blaue Weimaraner sind im Dachverband der USA, dem AKC (American Kennel Club) auch vollständig anerkannt. Dort werden "blaue" Weimaraner seit Jahrzehnten reinrassig gezüchtet. Daher sind "blaue" Weimaraner in den USA und in Kanada auch weiter verbreitet als in Europa und Deutschland.

Im Gegensatz dazu erkennt die FCI (Fédération Cynologique Internationale) als größter kynologische Dachverband die Fellfarbe "blau" bis zum heutigen Tage nicht an. Wobei die FCI am 16.07.2008 mit dem AKC einen Vertrag zur gegenseitigen Anerkennung der jeweiligen Zuchtbücher geschlossen hat. (Quelle: https://www.fci.be/medias/FCI-PAR-ONM-OCN-ACC-AKC-20080716-947.pdf)

Sind "blaue" Weimaraner reinrassig?

Auch hierzu ein ganz klares JA!

Wie bereits zuvor schon erwähnt werden in den USA unter dem Dachverband des AKC (American Kennel Club) seit Jahrzehnten auch die "blauen" Weimaraner als reinrassig anerkannt und gezüchtet.

Die Aussage, "blaue" Weimaraner werden von der FCI und damit vom VDH nicht anerkannt, trifft in in Deutschland zwar zu, die Gründe dafür habe ja bereits genannt. Streng genommen ist die Behauptung die "blauen" seien keine reinrassigen Weimaraner oder sogar Mischlinge im besten Fall ein Irrtum aus Unwissenheit. Andererseits vielleicht aber auch eine bewusste Vorenthaltung von relevanten Informationen, sowie die absichtliche Verbreitung von Falschen Informationen. (Dies stellt jedoch ausdrücklich nur meine persönliche Meinung zu diesem Thema dar).

Ebenfalls ist mittlerweile sogar durch die Arbeit von renommierten Genlaboren (u.a. FeraGen) eindeutig und wissenschaftlich nachgewiesen, das "blaue" Weimaraner echte, reinrassige Weimaraner sind. Nach neuesten genetischen Untersuchungen sind die "blauen" Kurzhaar Weimaraner (nicht FCI anerkannt) enger mit dem grauen Kurzhaar Weimaraner (FCI anerkannt) verwand, als der graue Langhaar Weimaraner (FCI anerkannt) mit dem grauen Kurzhaar Weimaraner!

Sind "blaue" Weimaraner genau so gesund wie die Grauen?

Auch hierzu ein ganz klares JA!

Im Zusammenhang mit der Fellfarbe Blau wird nicht nur beim Weimaraner sondern auch bei allen anderen Hunderassen das Dilutions-Gen (englisch: to dilute = verdünnen) für die Erkrankung an CDA (Colour Dilution Alopecia = Farbverdünnungsalopecie) verantwortlich gemacht. Leider wird es oft als „Gendefekt“ betitelt, was vollkommen falsch ist. Das Dilute-Gen bewirkt die Aufhellung der ursprünglichen Farbe, so dass z.B. aus der Grundfarbe Braun > Silber und aus Schwarz > Mausgrau bzw. Blau wird. Bei vielen Rassen bewirkt dieses Gen vermutlich eine gewisse Anfälligkeit für CDA, da bei diesen Rassen das Dilute-Gen unnatürlich eingekreuzt wurde. Beim Weimaraner dies allerdings wissenschaftlich nachgewiesen nicht der Fall, da Weimaraner das Dilute-Gen auf natürlichem Wege in sich tragen. Bei dem in Deutschland vom VDH anerkannten Silbernen Weimaraner ist das Rassemerkmal Silbergrau somit ein durch das Dilute-Gen aufgehelltes Braun. Dies ist zwar wissenschaftlich bewiesen, bleibt aber oft unerwähnt. Weimaraner gibt es somit ausschließlich mit "Dilute Farben" und sie werden weltweit seit Jahrzehnten ohne nachweisliche gesundheitliche Probleme in Bezug auf das Dilute-Gen gezüchtet

(Quellen: https://vitomalia.com/blogs/news/hundegesundheit-dilute-gen-color-dilution-alopecia-cda-beim-hund-blue-line ; https://www.tieraerztekammer-berlin.de/72-qualzucht/2256-fellfarben-und-genmutation-ein-kurzer-ueberblick.html ; https://www.martinruetter.com/stwendel-kaiserslautern/news/details/artikel/silberne-oder-blaue-hunde-das-dilutions-gen/ )

Das "blau" beim Weimaraner ist somit ein Ergebnis des Dilute-Gens, genauso wie auch das Silber. Und es verursacht beim Weimaraner (und noch bei einigen anderen Hunderassen, z.B. Slowakischer Pointer oder Deutsche Dogge) keinerlei gesundheitliche Probleme. Wer also etwas anderes behauptet, sagt entweder aus Unwissenheit oder mit Absicht die Unwahrheit.

Genau an diesem Punkt beginnt für mich persönlich die Heuchelei und der Lobbyismus!

Zuchtverbände, deren Einfluss und Lobbyismus!

Die FCI hat mit diesem Vertrag offiziell auch die Blauen als Teil der Rasse Weimaraner anerkannt. Jedoch hat die Zulassung zur Zucht in Deutschland allerdings nichts mit der Anerkennung der Rasse zu tun. Hierbei spielen vielmehr wirtschaftliche Interessen, Besitzstandswahrung und die große Lobby der Jägerschaft eine entscheidende Rolle. Nur wollen das die wenigsten Züchter die innerhalb FCI (Fédération Cynologique Internationale), VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), & WK (Weimaraner Klub) züchten zum Schutz ihrer eigenen Interessen wirklich offen zugeben. Dazu gehört für mich auch durch diese Verbände und deren Mitglieder, öffentliche Diskreditierung von Zuchtvereinen, sowie deren Mitglieder (Züchter), welche sich nicht deren Reglements unterwerfen. Zudem sei zu erwähnen das FCI und VDH mit zu den weltweit größten Ausrichtern von Hundeausstellungen und Hundesport-Veranstaltungen zählen. Hier ist sehr viel Geld im Umlauf... Dies ist ein enorm großer Wirtschaftszweig, womit u.a. diese Verbände einen Großteil ihrer Einnahmen erwirtschaften, somit sind die Gründe offensichtlich, warum diese im eigenen Interesse genau so agieren. (Dies stellt jedoch ausdrücklich nur meine persönliche Meinung zu diesem Thema dar).

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist die Tatsache das diese Verbände, Verpaarungen mit Hunden deren Ahnentafel nicht von ihnen bzw. Zuchtvereinen die ihnen angeschlossen sind ausgestellt wurden, ihrem Mitgliedern/Züchtern ganz klar untersagen. Somit versagen sie ihren Mitgliedern/Züchtern die Gen-Pools in den jeweiligen Rassen offen und divers zu halten. Wozu das auf lange Sicht führt, habe ich bereits zuvor hier ausführlich beschrieben und ist an unzählig "krank gezüchteten" Hunderassen für jeden zu sehen... Auch dies geschieht somit ebenfalls aus reinem wirtschaftlichen Eigeninteresse. Dafür muss man kein Fachmann sein um dieses Problem zu erkennen! (Dies stellt jedoch ausdrücklich nur meine persönliche Meinung zu diesem Thema dar).

Genau das sind einige der Gründe warum ich mich ganz bewusst entschieden habe, nicht über einen Zuchtverein der unter dem Dach des FCI oder dem VDH steht zu züchten... Daher bin ich Premiumzüchter im österreichischen ICR e.V. geworden!


Fakt ist: Weimaraner in den richtigen Händen sind und bleiben wundervolle Hunde!

Die Fell-Farbe, das Geschlecht und welcher Zuchtverband/Zuchtverein die Ahnentafel ausgestellt hat, sind aus meiner Sicht somit und letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, sowie den Interessen der jeweiligen Herrchen und Frauchen , die jeder für sich, aber bitte frei von Vorurteilen und Desinformationen für sich selbst beurteilen sollte.

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